Domkapellmeister Josef M. Doeller

Josef M. Doeller

Im Waldviertel/NÖ geboren, sammelte er erste Chorerfahrungen bei den "Altenburger Sängerknaben" unter Leopold Friedl, studierte an der MHS Wien Kirchenmusik und Musikerziehung (Orgel bei Michael Radulescu, Chorleitung bei Hans Gillesberger und Erwin Ortner, Aufführungspraxis bei josef Mertin); Mitglied im Aronold Schoenberg Chor.

1979 bis 1983 Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben, Konzerttourneen in Europa, Nordamerika, Ostasien, Australien. Im Rahmen dieser Tätigkeit oblag ihm die Einstudierung des Knabenchoes für die Liturgie in der Wiener Hofburgkapelle und für Kantaten-Konzerte unter N. Harnoncourt sowie diverser Knabenpartien der Opernliteratur für die Wiener Staatsoper und Volksoper. 1980 bis 1984 arbeitete er als Vikariatskantor der Erzdiözese Wien, Chorleiter und Organist am Dom zu Wiener Neustadt.

Seit 1984 leitet J. M. Doeller die Grazer Dommusik und unterrichtet als Universitätsdozent am Institut für Kirchenmusik der Kunstuniversität Graz. Er ist Referent bei Werkwochen und Chorseminaren und gastiert als Dirigent im In- und Ausland (Minsk, Manila,Rom, Zagreb u.a.); Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen ergänzen das Arbeitsgebiet. 2002 Auszeichnung mit dem "Josef-Krainer-Heimatpreis". Im Kulturhauptstadjahr Graz 2003 initiierte er den Kompositionsauftrag der Gesellschaft der Domchorfreunde an Michael Radulscu ("Leiden und Tod unseres Herrn und Heilands Jesus Christus") und leitete die Uraufführung.